<紀要論文>
『ツェント・アヴェスター』における賦霊論と彼岸 : グスターフ・テオドール・フェヒナーとその系譜(3)

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概要 In der Vorrede zu seinem voluminösen Werke Zend-Avesta oder uber die Dinge des Himmels und des Jenseits von 1851 äußert Fechner den Wunsch, dass dieses Werk „ein lebendiges, ja die Natur lebendig mach...endes Wort“ sein werde. Fechner legt in diesem Werk seine Weltanschauung, d. h., seinen Glauben an die Allbeseelung der Natur dar. Während Fechner im Jahre 1848 in Nanna die „Seelenleben der Pflanzen“ beschrieb, beschäftigte er sich diesmal mit der Erde und den Sternen. Mit dem Zend-Avesta will er nämlich seiner Weltsicht von der Allbeseelung der Natur, „dieser fast verschollenen Ansicht wieder Geltung“ verschaffen. Nach Fechner ist die Erde ein lebendiges System, das mit dem Menschen als einem organisch-lebendigen System mit guten Gründen (Er zählt sogar 48 Gründe auf!) vergleichbar sei. Denn falls der Mensch eine Seele besitzt, muss auch die Erde beseelt sein, und was für die Erde gilt, muss „analog von den anderen Gestirnen“ gelten. Auf diese Weise werden bei der pantheistischen Weltanschauung Fechners nicht nur Mensch und Tier, sondern auch Pflanzen, Erde und Sterne des göttlichen Geistes teilhaftig und beseelt. Dabei ist interessant, dass sich Fechner nicht im Widerspruch zum christlichen Glauben sieht. Er betrachtet Jesus als „Vermittler zu Gott“, durch den wir mit Gott in die „höchsten und besten Beziehungen“ gebracht werden könnten. Ein anderes Thema, das Fechner in dieser Schrift erörtert, ist das Weiterleben der menschlichen Seele im Jenseits. Nach dem Tod des Leibes geht die menschliche Seele „in eine heller bewußte Beziehung“ mit dem größeren und höheren Geist der Erde und mit dem Geist Gottes ein. Während das Geistesleben im Diesseits ein „Anschauungsleben“ darstellt, bedeutet das Geistesleben im Jenseits ein „Erinnerungsleben“, in das der ganze Gehalt und das ganze Wesen des diesseitigen Lebens gebracht wird. Die Schrift Zend-Avesta, die offensichtlich keine empirisch-wissenschaftliche ist, ist auch in dem Sinne äußerst wichtig, da Fechner, wenn auch nur am Rande als Zusatz, den Keim seines Gedankens vom „Parallelismus des Körperlichen und Geistigen“ notierte. In seiner nächsten Schrift Elemente der Psychophysik von 1860 versuchte er dann diesen Parallelismus mathematisch zu beweisen. Dieses Problem möchte ich in meinem nächsten Aufsatz diskutieren.続きを見る

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登録日 2012.08.16
更新日 2016.09.28

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